Reiseführer Cappadocia
Türkei · Top-Sehenswürdigkeiten · angesagte Orte
Kappadokien ist weiches Vulkangestein, das Wind und Wasser zu Kegeln und Tälern schnitten und das Menschen dann aushöhlten — Kirchen, Häuser und ganze Städte unter der Erde, manche acht Ebenen tief.
Die Felskirchen von Göreme, seit 1985 Welterbe, bewahren Fresken des zehnten Jahrhunderts. Ballons steigen bei erstem Licht zu Hunderten; Flüge fallen oft wegen Wind aus, also mehr als einen Morgen einplanen. Die Hotels sind in die Felsen geschnitten.
Top 10 Sehenswürdigkeiten in Cappadocia
Sortiert nach Anzahl der Wikipedia-Sprachversionen — nachweislich bekannt.
- © PaestumPaestum · CC BY 4.0
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
Avezzano Cathedral
Die Kathedrale von Avezzano in den Abruzzen, dem heiligen Bartholomäus geweiht. Das Erdbeben vom Januar 1915 zerstörte die Stadt und tötete in der Region etwa dreißigtausend Menschen; die Kathedrale wurde in den 1940er Jahren wiederaufgebaut und der Bischofssitz hierher verlegt.
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
Claudiustunnel
Ein fünfeinhalb Kilometer langer Entwässerungsstollen, den Kaiser Claudius bis 52 n. Chr. mit angeblich dreißigtausend Arbeitern in elf Jahren durch den Berg treiben ließ, um den Fuciner See abzusenken. Es war das größte römische Ingenieurwerk seiner Art, und Teile sind begehbar.
- © Giulio Bertolaccini · CC BY-SA 4.0
- © Pietro · CC BY-SA 4.0
Kloster Santa Maria della Vittoria
Eine Zisterzienserabtei, die Karl von Anjou nach seinem Sieg bei Tagliacozzo 1268 stiftete, jener Schlacht, die die Stauferherrschaft in Italien beendete. Das Kloster wurde aufgegeben und als Steinbruch genutzt; erhalten sind nur Fragmente und der Grundriss.
- © Livioandronico2013 · CC BY-SA 4.0
- © Pietro · CC BY-SA 4.0
- © Livioandronico2013 · CC BY-SA 4.0
Kathedrale St. Scholastika
Das älteste noch bestehende Benediktinerkloster, im 6. Jahrhundert in der Schlucht unterhalb von Subiaco gegründet. Drei Kreuzgänge verschiedener Zeiten gehen ineinander über, und die ersten in Italien gedruckten Bücher kamen 1465 aus einer Presse, die deutsche Mönche hier aufstellten.
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
- © High Contrast · CC BY 3.0 de
Kloster San Benedetto
Das Kloster über jener Höhle, in der Benedikt drei Jahre als Einsiedler lebte, auf neun Bögen an die Felswand über dem Aniene geklebt. Seine Wände tragen Fresken des 13. und 14. Jahrhunderts, darunter ein Bildnis des heiligen Franziskus, das noch zu dessen Lebzeiten gemalt wurde.
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- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
Fucine Inlet
Der Kopf jenes Auslasskanals, der den Fuciner See entwässerte, wo der Einlauf des römischen Stollens im 19. Jahrhundert neu gebaut wurde, als ein neapolitanischer Bankier den See endgültig für Ackerland leerlegte. Die monumentalen Tore und Schleusen stehen mitten in den Feldern.
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
- © Livioandronico2013 · CC BY-SA 4.0
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
Lucus Angitiae
Ein Heiligtum der italischen Göttin Angitia, der man Macht über Schlangen und Heilung zuschrieb, in Luco dei Marsi am Ufer des trockengelegten Sees. Es war das religiöse Zentrum der Marser, deren Schlangenrituale in den Prozessionen zum heiligen Dominikus der Region fortleben.
- © Pietro · CC BY-SA 4.0
- © Pietro · CC BY-SA 4.0
- © LPLT · CC BY-SA 3.0
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
- © Marica Massaro · CC BY-SA 4.0
Santuario della Madonna dei Bisognosi
Eine Wallfahrtskirche auf dem Monte Serra Secca über Pereto, genau auf der Grenze zwischen Latium und den Abruzzen, weshalb beide Regionen ihre Madonna für sich beanspruchen. Sie birgt Fresken des 15. Jahrhunderts und ist über eine lange einspurige Straße erreichbar.