Reiseführer Palermo
Italien · Top-Sehenswürdigkeiten · angesagte Orte
Palermo wurde von Phöniziern gegründet und war nacheinander griechisch, römisch, arabisch, normannisch, staufisch und spanisch. Diese Schichten liegen in einzelnen Bauten übereinander.
In der Cappella Palatina von 1140 treffen arabische Holzdecken, byzantinische Mosaike und normannische Architektur zusammen. Angenehm sind April bis Juni und September bis Oktober.
Top 10 Sehenswürdigkeiten in Palermo
Sortiert nach Anzahl der Wikipedia-Sprachversionen — nachweislich bekannt.
- © Berthold Werner · CC BY-SA 4.0
- © Ludvig14 · CC BY-SA 4.0
- © Holger Uwe Schmitt · CC BY-SA 4.0
- © Jules Vaulont · CC BY-SA 4.0
San Cataldo
Eine Kirche von 1154 mit drei roten Kuppeln auf einem Würfel, deren Inneres völlig kahl belassen ist — keine Farbe, kein Putz, nur Stein und Licht. Sie steht an derselben Piazza wie die Martorana und zeigt die arabisch-normannische Geometrie so klar wie kein zweiter Bau der Stadt.
- © Allie_Caulfield from Germany · CC BY 2.0
- © Matthias Süßen · CC BY-SA 2.5
San Giovanni degli Eremiti
Eine Klosterkirche der 1130er Jahre mit fünf roten Kuppeln, an der Stelle einer Moschee und möglicherweise von muslimischen Handwerkern errichtet. Das Innere ist leer; man kommt wegen des kleinen ruinösen Kreuzgangs mit seinem Garten aus Palmen und Zitrusbäumen — der stillste Ort Palermos.
- © Matthias Süßen · CC BY-SA 4.0
La Zisa
Ein normannischer Lustpalast, um 1165 begonnen und von arabischen Handwerkern errichtet — der Name geht auf das arabische al-Aziza, die Prächtige, zurück. Der Saal im Erdgeschoss hat einen Brunnen und Muqarnas-Gewölbe, die kühle Luft durch das Haus ziehen lassen: eine islamische Kühlanlage für einen normannischen König.
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Gerade angesagt
Basierend auf den Wikipedia-Aufrufen 2025 — beliebte Orte jenseits der Top 10.
- © Bengt Nyman · CC BY 2.0
- © Giuseppe ME · CC BY-SA 4.0
Addaura-Höhlen
Drei Höhlen an der Nordostflanke des Monte Pellegrino, deren Wände jungpaläolithische Ritzungen tragen — darunter eine Gruppe offenbar gefesselter, rückwärts gebogener Gestalten, umgeben von anderen in Bewegung. Nichts sonst in der vorgeschichtlichen Kunst Europas gleicht dieser Szene.
Chiesa del Gesù
Eine 1564 begonnene Jesuitenkirche, deren Inneres in marmi mischi gearbeitet ist — geschnittener und eingelegter Buntmarmor, der jede Fläche mit Früchten, Vögeln und Figuren überzieht. Bomben zerstörten 1943 einen Teil, und die Wiederherstellung dauerte Jahrzehnte; es ist der verschwenderischste Raum Siziliens.
- © Tango7174 · CC BY-SA 4.0
- © Allie_Caulfield · CC BY 2.0
- © Dedda71 · CC BY 3.0